Fußmarsch durch den Sumpf der Bangweulu Wetlands

Das Fotografieren des Schuhschnabels war nicht ganz einfach. Die Landschaft ist grandios aber ein großer Sumpf. Man steht fast bis zum Knie im Wasser und Morast. Da darf man nicht viel darüber nachdenken, was im Schlick alles kreucht und fleucht. Man ist ja tief in Afrika. Teilweise gab es unangenehme Beißangriffe von großen Ameisen. Alles andere war nicht sichtbar - zum Glück. Der feine Schlamm hat sich in alle Ritzen gesetzt. Die Füße waren erst nach Wochen wieder richtig sauber.

An diesem Tag gab es viel Wind. Wir mussten großen Abstand halten, da sich sonst der Schuhschnabel ins Schilf zurückgezogen hätte. Ich hatte ihn leider nie ganz frei. Es waren immer Schilfhalme dazwischen. Die Nahaufnahmen sind alle mit 600mm Brennweite (300mm Tele + 2x Konverter) aus der Hand mit einem Eibeinstativ fotografiert worden. Ich habe in Uganda schon einmal einen Schuhschnabel fotografiert. Dort war die Situation einfacher und ich konnte vom Boot aus fotografieren.

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